Dienstag, 18. Dezember 2012

Du liebe Zeit.....


        Da habe ich einen gehört
        wie er seufzte: "Du liebe Zeit!"
        Was heißt da "Du liebe Zeit?"
        "Du unliebe Zeit", muß es heißen.

        "Du ungeliebte Zeit!"

        von dieser Unzeit, in der wir
        leben müssen. Und doch

        sie ist unsere eigene Zeit.

        Unsere Lebenszeit

        Und wenn wir das Leben lieben
        können wir nicht ganz lieblos

        gegen diese unsere Zeit sein.

        Wir müssen sie ja nicht genau so

        lassen, wie sie uns traf. 



         -Erich Fried-



Momentan wegen gesundheitlicher Probleme in meinem Schaffensdrang gebremst, warte ich ängstlich und hoffnungsvoll zugleich, auf einen Operationstermin. 

Da lehrt mich doch der Erich Fried, daß die Wartezeit, die ungeliebte, auch Lebenszeit ist. 
Dann will ich mal anfangen, diese meine Zeit wieder mit Leben zu füllen.  
Im Atelier behutsam wieder an die Arbeit zu gehen, wäre schon mal ein guter Anfang.



.  

Mittwoch, 28. November 2012

Ich bin dann mal weg....

Wieder für kurze Zeit auf Mallorca.
Landschaft, Sonne, Menschen, Atmosphäre, Kunst, Energie tanken.


Wieder in der Fundacion Joan Miró.
Wunderbare Arbeiten, das Atelier.....

Zeit der Faszination und Entspannung.



....Kraft schöpfen um für kurze Zeit Zwischenstation im Herzzentrum Hamburg
zu machen.

Ein neues Kapitel in der Kunst des Über-Lebens.

Dann geht´s mit neuer Kraft weiter:

Die "Lebenszeit-Uhr 2" ist noch nicht fertig.......
"Eiderstedter Kultursaison
2013" wartet.......
Außerdem ist neben der Intensivierung meiner Arbeit im Tönninger Gartenatelier im kommenden Jahr eine engere Kooperation mit dem "Stadtatelier Tönning" Ulrike Lüth geplant ........

Viele gute Gründe bald wieder da zu sein. 

.
 

Montag, 22. Oktober 2012

Der Zeitzähler



 

Der „Zeitzähler“ ist eine, von der Künstlerin Gloria Friedmann, aus Kunststoff und Metall geschaffene Skulptur.  
Die Arbeit entstand im Rahmen des Projektes „Die Elbe [in]between“ im Kunstmuseum "Kloster Unser Lieben Frauen" Magdeburg.




Die Skulptur wurde 2008 auf dem neuen Stadtplatz in Magdeburg eingeweiht. 
Die Uhren zeigen die Zeiten an verschiedenen Flüssen dieser Welt an.





Alles ist im Fluss.... auch die Arbeit an der "Lebenszeit-Uhr 2" . 
Wann die endgültig abgeschlossen ist und die Uhr die noch verbleibende Zeit anzeigen wird, lässt sich nicht konkret vorhersagen.

Geplant ist, die Arbeit (wie bei der ersten Lebenszeit-Uhr) etwa innerhalb eines Jahres fertigzustellen....
Das wäre dann Mai nächsten Jahres. Bis dahin fließt noch viel Wasser durch sämtliche Flüsse der Welt und es gibt noch viel Arbeit.




Sonntag, 14. Oktober 2012

Erich Kästner


"Wurzel allen Übels" 2010*
Die Zeit fährt Auto

Die Städte wachsen. Und die Kurse steigen.

Wenn jemand Geld hat, hat er auch Kredit.
Die Konten reden. Die Bilanzen schweigen.
Die Menschen sperren aus. Die Menschen streiken.
Der Globus dreht sich. Und wir drehn uns mit.

Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken.

Das Leben fliegt wie ein Gehöft vorbei.
Minister sprechen oft von Steuersenken.
Wer weiß, ob sie im Ernste daran denken?
Der Globus dreht sich und geht nicht entzwei.

Die Käufer kaufen. Und die Händler werben.

Das Geld kursiert, als sei das seine Pflicht.
Fabriken wachsen. Und Fabriken sterben.
Was gestern war, geht heut schon in Scherben.
Der Globus dreht sich. Doch man sieht es nicht.

-Erich Kästner-





Was der 1899 geborene Kästner in seinem Gedicht beschreibt, ist heute so aktuell wie in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, der Zeit in der es geschrieben wurde.




Meine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema "Lebenszeit" schließt unbedingt die Auseinandersetzung mit den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen mit ein. 
Für mich ist Kunst grundsätzlich nichts Abgehobenes, nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern (auch wenn vordergründig nicht sofort erkennbar) immer auch Ausdruck einer inneren Haltung und damit auch politisch.

*Detailansicht  "Wurzel allen Übels" (2010) Granit / Holz / Metall, 1,40m 

  
 

Sonntag, 7. Oktober 2012

Gut besucht....

.....war Heute die Eröffnung der Ausstellung anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Husumer Kunstvereins. 



 






Das Husumer Rathaus erwies sich unter anderem wegen seiner interessanten Architektur wieder als spannender Ausstellungsort, der in vielerlei Hinsicht neue Perspektiven eröffnet.
"Ohne Titel" 2008, "Die Liegende" 2004, "Blau"2010













Die heute begonnene Ausstellung, in der ich (neben 25 anderen Künstlerinnen und Künstlern des Kunstvereins) mit drei Arbeiten vertreten bin, läuft noch bis zum           1. Dezember.




.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Husumer Kunstverein

Nach kurzen Aufenthalten in Berlin, Brandenburg und Hamburg, geht es mit unverminderter Kraft weiter. 
Heute Bilder für eine Ausstellung in Husum eingeliefert und gehängt.

Seit zwanzig Jahren gibt es jetzt den Kunstverein Husum und Umgebung e.V..
Anlässlich des Jubiläums sind ab 7.10. im Husumer Rathaus Arbeiten von 25 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen.

Ich werde dort mit drei Arbeiten vertreten sein.

Bevor die nächste Reise ansteht, wird jetzt intensiv am Sockel der zweiten Lebenszeit-Uhr weitergearbeitet. Die Metallarbeiten (Kupfer treiben und löten) sollen möglichst in zwei Wochen abgeschlossen sein.

Der aktuelle Stand der Arbeiten wird, wenn es so weit ist, wieder hier im Blog bildlich dokumentiert.



.

Mittwoch, 19. September 2012

Bewegung

de.uncyclopedia.wikia.com/wiki/Nequmodiva/CC-by-sa-2.5

Nach kurzer Zeit des Innehaltens kommt jetzt wieder Bewegung in die Arbeit.

Das Zitat aus dem Sanskrit "Achte gut auf diesen Tag ", das unter anderem auch auf der 24-Stundenanzeige der ersten Lebenszeit-Uhr zu finden ist, erinnert mal wieder daran,      jeden Tag zu nutzen und zu genießen.
Die letzten Tage und Wochen waren aus gegebenem Anlass von einer intensiveren  Auseinandersetzung mit den Themen Krankheit, Leiden und Tod bestimmt ....

Vor einiger Zeit schrieb ich:
ob es ein Leben nach dem Tod gibt weiß ich nicht -
aber es gibt ganz gewiss ein Leben vor dem Tod.
Darauf will ich mich jetzt konzentrieren.

Geklärt ist inzwischen, daß ich meinen Arbeitsschwerpunkt jetzt ganz nach Tönning verlagere. Das heißt, der zweite Standort "Bilderwerkstatt-Garding" wird zum Jahresende aufgegeben.
Nach Vorbereitungen außerhalb des "Garten-Ateliers" und dem Transport von einigen Bildern und Materialien nach Tönning, ist es jetzt an der Zeit, die Arbeit an der Lebenszeit-Uhr 2 und einigen Leinwänden fortzusetzen.

Es geht weiter.....


 

Dienstag, 18. September 2012

...mit dem Tod der andern...


In Nacht von Gestern auf Heute ist mein Bruder gestorben.
Seine Lebenszeit-Uhr ist früh stehen geblieben.


Memento


Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
 
Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
 
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
— Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muß man leben.

Mascha Kaléko



Freitag, 7. September 2012

Lebensuhr, Zukunftsuhr, 4-Zeitenuhr

Bei meinem letzten Internet- Streifzug, auf der Suche nach Fundstücken zum Thema Lebenszeit-Uhr bin ich auf die Seite von Jürgen Caloja , einem, wie er sich selbst bezeichnet, schreibenden Philosophen der Lebenskunst gestoßen......



Einen ersten Eindruck vom philosophischen Hintergrund, der mit dieser Grafik verknüpft ist, gibt ein Zitat von der Homepage des Overmans Verlages:

 "... der Wert der Lebenszeit: Elemente des guten Lebens, Rätsel der Zeit, kostbare Augenblicke, Lebensmotive, das Geheimnis der erfüllten Zeit...
Die Zukunfts:Uhr entstand aus der Originalgrafik mit dem Titel «Die Lebensuhr», die 1982 von Jürgen Caloja in Tusche auf Pergament gezeichnet wurde. Ein Mosaik aus Lebensmotiven skizziert eine Philosophie für den eigenen Alltag und wirft Fragen zur Zukunft der Generationen und zur Qualität der Lebenszeit auf. Der Betrachter der Zukunfts:Uhr kann sich auf das Geheimnis von Wirken und Verwandeln besinnen, um selbstbestimmt auf die Zukunftsfragen zu antworten und entschiedener zur Stärkung der lebenswerten Elemente und Prinzipien beizutragen."

Wie im "richtigen Leben" gibt es hier keine einfachen Antworten - aber tausend neue Fragen.... eine spannende Arbeit.


Samstag, 1. September 2012

...nur der Wechsel hat Bestand




Wechsel

Wir gleichen Wolken, die den Mond verhüllen;
Wie blinkend sie in rastlos ziehnder Jagd
Mit streifigem Licht die Dunkelheit erfüllen,
Doch bald auf ewig schwinden in die Nacht!
Dem Saitenspiele auch, verstimmt, verschollen,
Dem jeder Wind entlocket andern Ton,
Und dem beim nächsten Hauche nie entquollen
Derselbe Klang, der eben ihm entflohn.
Wir ruhn - ein Traum kann unsern Schlaf vernichten;
Wir wachen - ein Gedanke trübt den Tag;
Wir fühlen, lachen, weinen, denken, dichten,
In Weh und Jubel bebt des Herzens Schlag:
Es bleibt sich gleich! - Der Freude wie den Sorgen
Ist stets zum Flug die Schwinge ausgespannt;
Des Menschen Gestern gleichet nie dem Morgen,
Und nichts als nur der Wechsel hat Bestand.

Percy Bysshe Shelley (1792-1822)          (a. d. Englischen v. Adolf Strodtmann)



.

Sonntag, 26. August 2012

Keine Pause

Fragt mich doch kürzlich jemand, ob ich eine "Schöpferische Pause" eingelegt hätte, da ich in letzter Zeit seltener über die Weiterentwicklung der 2. Lebenszeit-Uhr schreiben würde....

Ein kurzer Blick in mein Gartenatelier gibt Antwort auf diese Frage....


Neben der Arbeit an der  Lebenszeit-Uhr habe ich angefangen ein älteres Bild, die "Frau mit Vase" zu überarbeiten.....

Zwischenzeitlich tut es einfach gut, wieder mit Farbe und an der Staffelei zu schaffen.

Aber auch an der Uhr geht es - wenn auch in kleinen Schritten - voran.
  

Noch ist kein ausreichend starkes Pendelwerk gefunden, um den als Pendel dienenden Tierschädel dauerhaft in Schwingung zu versetzen. Inzwischen habe ich damit begonnen am Sockel mit getriebenen und gelöteten Kupferblechabschnitten eine Verbindung zwischen den vorhandenen Holzelementen herzustellen.
Eine mühsame Aktion, von der ich mich zwischendurch bei einem dreitägigen Dänemarkaufenthalt erholen konnte.


Aber, wie schon erwähnt, nix Pause, es geht voran, wenn auch noch nicht sicher ist, ob die mühsame Arbeit am Sockel der Lebenszeit-Uhr nicht doch noch im Verlauf der Entwicklung verworfen wird um zu einer ganz anderen Lösung der "Sockelfrage" zu kommen.
Sicher ein schwieriger Weg.          Einfacher wäre es, ein Gesamtkonzept für die Arbeit zu entwickeln, einen kompletten Entwurf zu fertigen und den dann umzusetzen......

......allerdings klappt das mit dem klaren Konzept das man nur noch umsetzen muss bei mir nicht, weder im Leben, noch in der Kunst.... 
Ich arbeite eher nach der Methode "trial and error"*. Das Sammeln von Erfahrungen und Ringen um Lösungen ist dann wohl mein Weg. 

*Wikipedia: 
Versuch und Irrtum (englisch trial and error) ist eine heuristische Methode, um Probleme zu lösen, bei der so lange zulässige Lösungsmöglichkeiten probiert werden, bis die gewünschte Lösung gefunden wird. Dabei wird oft bewusst auch die Möglichkeit von Fehlschlägen in Kauf genommen.


Mittwoch, 15. August 2012

Gute Zeit


.....um nach den düsteren Bildern der "memento-mori Uhren" einmal auf etwas wesentlich freundlicheres zu kommen, möchte ich zwischendurch auf eine höchst sehenswerte Ausstellung hinweisen, die noch bis zum 2.September in St. Peter-Ording zu sehen ist.

Unter dem Titel "Watt´n Meer!"  werden in der Strandkorbhalle am Norderdeich (im Ortsteil Ording)  Arbeiten von sechs Künstlerinnen und Künstlern aus der Region gezeigt.
Veranstalter ist die Kunstinitiative St.Peter-Ording, der es auch zu verdanken ist, daß aus der alten Halle, die im Winter die Standkörbe beherbergt, ein wunderbarer Ausstellungsort geworden ist.


 
Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt bei fotografischen Arbeiten, wobei die unterschiedliche Herangehensweise der verschiedenen Künstler/innen: Walter Raabe, Sibille Rehder, Ulrike v. Hoerschelmann und Frauke Petersen, die Arbeiten unvergleichbar macht.
Ausdrucksstark sind sie alle.
                                                                                                                        
Die runden Meeresbilder von Gisela Schmidt und die leichten Seidenarbeiten von Angelika Berger runden das Gesamtbild ab.
Durch die "stillen" Arbeiten in diesem merk-würdigen Raum, dessen Boden mit Sand bedeckt ist, entsteht fast eine Meditative Atmosphäre, die durch das bunte Treiben der Badegäste vor der Tür nur noch verstärkt wird.


Es lohnt sich unbedingt mal hinzugehen um in der Strandkorbhalle eine gute Zeit zu haben (täglich außer Montag von 16°° bis 19°° Uhr)



Mittwoch, 1. August 2012

Wartezeit = Lebenszeit - memento mori 8

Jetzt steht fest: im Sockel der Lebenszeit-Uhr 2 soll neben Anschnitten aus Baumstämmen als Verbindung starkes Kupferblech verarbeitet werden.

Vorab war die grundsätzliche Frage zu klären ob der Sockel rein funktionellen Charakter haben soll, neutral gestaltet wird, um lediglich unauffällig die massive Lebenszeit-Uhr zu halten  -  oder ob er Bestandteil der Lebenszeit-Uhr sein soll, d.h. inhaltlich und vom Material her mit der übrigen Arbeit korrespondiert.
Ich habe mich aus inhaltlichen Gründen für die zweite Variante entschieden.
Dazu später mehr.

Die Längere Suche nach alten Blechen blieb erfolglos - also wurden neue Kupferblechzuschnitte bestellt. Die werden hoffentlich bald geliefert, um die Arbeit endlich konkret fortsetzen zu können.
                                                                                                                   Jetzt heißt es erst einmal warten, zwischenzeitlich ein paar "Lockerungsübungen" mit Farbe und Leinwand......
Gute Gelegenheit, die Pause zur Fortsetzung der "memento mori -Uhren" Serie zu nutzen.

(Quelle:http://www.zgallerie.com/p-2597-skull-clock.asp)





Die bisher in der Reihe gezeigten,vorwiegend alten Uhren, sollten die Betrachter mahnend an die Begrenztheit der eigenen Lebenszeit erinnern.                
Bei diesem neuen Internet-Fundstück, der "Skull Clock"  für  $34.95 scheint es sich allerdings eher um ein makaberes Geschenk made in USA zu handeln.   


 




 
Nochmal zur Erinnerung:
Laut Wikipedia  "...entstammt ja der Ausdruck Memento mori  dem mittelalterlichen Mönchslatein , wo er vermutlich verballhornt wurde aus Memento moriendum esse, sinngemäß übersetzt also:   Sei eingedenk, dass du sterben musst...... "



Freitag, 13. Juli 2012

es gibt viel zu tun...

Schaufensterspiegelung....
....im Stadtatelier Tönning
Nach Ende der Ausstellung "Zeichen" ist jetzt ständig eine kleine Auswahl von Arbeiten im Stadtatelier Tönning auf Eiderstedt zu sehen.

Zu der Auswahl gehört u.a. die Lebenszeit-Uhr die dadurch nach wie vor in der Neustrasse 8 zu besichtigen ist. 

Für Interessierte lohnt es in jedem Fall mal reinzuschauen, zumal die wunderbaren Skulpturen und die gegenständliche Malerei der Atelierbesitzerin Ulrike Lüth in eine spannenden Dialog mit meinen, in der Regel ungegenständlichen Arbeiten treten. 

Inzwischen geht die Arbeit an der Lebenszeit-Uhr 2 weiter. Die Gestaltung des Sockels der das freistehende Objekt trägt ist eine der nächsten Aufgaben. 
Es gibt viel zu tun...



Samstag, 30. Juni 2012

Kunstpause in Berlin?

Mal kurz in Berlin -
über den Dächern
mitten im Leben.


Bilder,
Begegnungen,
Eindrücke
sammeln.


Begegnung mit
Kranken und
Gesunden.



Begegnung 
mit mir...


Kunstpause ?


Pause vom Leben
gibt es nicht ...





Donnerstag, 14. Juni 2012

Halbzeit ohne Pause

 Die Ausstellung "Zeichen"  war vom ersten Tag an gut besucht.
Gestern war schon "Halbzeit"

Die Besucher waren einhellig der Meinung, daß die im Mittelpunkt stehenden Bilder und die "Lebenszeit-Uhr" in wunderbarer Weise zu den Holz-, Stein- und Metallskulpturen der Atelierbesitzerin Ulrike Lüth passen.

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann das noch bis zum 23. Juni , täglich (außer Sonntag) von 9³° - 12°° und von 14³°-18°° Uhr
im Stadtatelier Ulrike Lüth, in der Neustrasse 8 in Tönning.

Im Gartenatelier gibt es trotz Ausstellungshalbzeit keine Pause.
 
Die Arbeit an der Lebenszeit-Uhr 2 geht weiter.
 

Die Balkenhälften, die den Uhrkörper einfassen und halten sollen, sind versuchsweise aufgerichtet. 

Sie finden Halt in zwei schrägen Baumanschnitten  (Fundstücke, Reste von Baumfällarbeiten)

Wegen der Größe und des Gewichts der einzelnen Teile, war das ganze ein abenteuerliches Unternehmen und nur mit diversen Hilfskonstruktionen zu bewältigen.......





......aber, es hat funktioniert.

Die vorerst grob Verschraubte Konstruktion vermittelt einen ersten Eindruck von der Richtung, in die sich die Arbeit entwickeln soll.


















Das Zwischenergebnis ist wie erhofft und erwartet.In den nächsten Schritten wird es um Stabilität und Standfestigkeit gehen.

Dabei wird die Handhabbarkeit der Arbeit (Aufbau-Abbau Transport) eine besondere Herausforderung darstellen.



Dienstag, 5. Juni 2012

Die Reaktion der gesamten Weltpresse.....

....auf die Ausstellung kann ich zur Zeit noch nicht einschätzen.......


Aber immerhin hat NORDFRIESEN-INFO über die Eröffnung berichtet, das ist doch schon mal ein Anfang....


.

Sonntag, 3. Juni 2012

Ausstellung Tönning

 






Meine  Ausstellung unter dem Titel "ZEICHEN" - ist am Samstag  im Stadtatelier  Ulrike Lüth in der Neustrasse 8 in Tönning  gut angelaufen.....



 
Sorgte für anregende Gespräch: die Lebenszeit-Uhr....

 
Schon beim Einrichten der Ausstellung, beim Hängen der Bilder, war spürbar, daß meine Bilder und die bereits vorhandenen Skulpturen von Ulrike Lüth in wunderbarer Weise miteinander korrespondieren.
















Es ist im Gespräch, daß einige meiner Arbeiten auch nach Ablauf der dreiwöchigen Ausstellung im Stadtatelier Lüth bleiben - eventuell eröffnen sich so, bei aller Unterschiedlichkeit, Möglichkeiten eines längerfristigen fruchtbaren Austausches...... man wird sehen.


Ganz sicher ist, daß die Arbeit an der zweiten Lebenszeit-Uhr jetzt weiter voran geht - wieder dokumentiert und begleitet im Lebenszeit-Uhr Blog.


.

Dienstag, 29. Mai 2012

Über die Lebenszeit-Uhr 2 ....

.. schrieb ich am 16. August vorigen Jahres:
"Mit dem Gedanken, parallel zur ersten Arbeit,  eine zweite Lebenszeit-Uhr mit anderen Materialien zu entwickeln, befasse ich mich schon seit längerem.
Gestern habe ich angefangen für die Lebenszeit-Uhr II - genietete Kupferbleche auf einen Holzrahmen zu schlagen - der Anfang ist gemacht..........
Mit 112x67,5 cm fällt  die zweite Arbeit etwas kleiner aus, als die erste  auf Leinwand (100x100cm) ......dafür ist sie allerdings wesentlich schwerer! Die Funktionen werden ähnlich sein:  Anzeige für - 24 Stunden - 12 Monate - und 100 Jahre.

Die Gestaltung der zweiten Uhr wird sich allerdings schon durch die verwendeten Materialien  wesentlich von der Leinwand- Variante unterscheiden."
 
 
Die neue Uhr wird "etwas rustikaler" ausfallen. 

 





Das wurde heute klar, nachdem ich zufällig einen alten Balken zur Einfassung des schon bearbeiteten Kupferblechs fand.

In einem ersten, schweißtreibenden Arbeitsgang habe ich das teilweise marode Holz mit einer Handsäge der Länge nach
geteilt.
                                                              

 

Auf den Einsatz von Maschinen habe ich bei dieser mehrstündigen Aktion bewusst verzichtet, um das Material in seiner Stärke und Brüchigkeit im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Es geht weiter......




Noch 4 Tage bis zur Ausstellung "ZEICHEN" im Stadtatelier Tönning



Mittwoch, 23. Mai 2012

Ab 2. Juni ...

wird eine kleine Auswahl von Arbeiten aus den zurückliegenden zehn Jahren im Stadtatelier Ulrike Lüth in Tönning zu sehen sein....


Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen - die LEBENSZEIT-UHR, die im Rahmen der Ausstellung zum ersten mal öffentlich zu sehen sein wird, läuft gut und zählt schon   



...bis zur Eröffnung am Samstag,den 02 Juni 2012 / 11:00 Uhr
im Stadtatelier - Tönning, Neustraße 8 



.

Montag, 7. Mai 2012

Fertig aber nicht am Ende....

Kaum zu glauben, aber ein Jahr nachdem die Idee zur Lebenszeit-Uhr entstand, ist die Arbeit abgeschlossen.

Die Arbeit ist signiert - die Uhr läuft - das Leben geht weiter......


..... auch "Lebenszeit-Uhr blog" wird weiterleben.

Unter anderem, weil (wie hier schon angekündigt) eine weitere Lebenszeit-Uhr entstehen wird.
Eine Arbeit die sich allein wegen der verwendeten Materialien wesentlich von der jetzigen Uhr unterscheiden wird.

Schließlich läuft auch meine persönliche Lebenszeit-Uhr vorerst für ungewisse Zeit  weiter....  und solange Kunst in meinem Leben eine Rolle spielt, werden für mich die Themen Leben und Sterben in der künstlerischen Arbeit aktuell bleiben.

Eine ausführliche Bilanz zum Lebenszeit-Uhr Projekt wird noch folgen.

Die Uhr wird -neben einer Auswahl von Arbeiten aus den letzten zehn Jahren- in der Ausstellung "ZEICHEN" vom 2. bis 23. Juni im Stadtatelier Tönning erstmals öffentlich zu sehen sein.
Die Vorbereitungen zur Ausstellung laufen zur Zeit, es geht also mit voller Kraft weiter.


.

Freitag, 4. Mai 2012

Vorher und nachher aber ist tiefe Ruhe.....


"Totentanz" Öl/Lwd. (1991)
Der Tod bedeutet Nichtssein. 
Was dies ist, weiß ich schon.

Dies wird der Zustand nach meiner Existenz sein, wie er schon vor meiner Existenz war. 

Wenn darin etwas Schlimmes liegt, so muß es auch darin gelegen haben, ehe wir das Licht der Welt erblickten. Doch wir haben damals keinen Schmerz gefühlt.

Wäre es wohl nicht töricht, glauben zu wollen, es sei schlimmer für die Lampe, wenn sie erloschen ist, als bevor sie angezündet wird.

Auch wir werden angezündet und erlöschen wieder; in der Zwischenzeit empfinden wir Schmerz; vorher und nachher aber ist tiefe Ruhe. 
                  Seneca /1, 51, "Vom glückseligen Leben"                                                                                            Das sind doch für "die Zeit danach" gute Aussichten.....                                        Gut sind übrigens auch die Aussichten bezüglich der letzen Arbeiten an der Lebenszeit-Uhr.
Die werden voraussichtlich am Wochenende abgeschlossen sein.


.

Montag, 23. April 2012

Gleichgewicht

Es geht weiter voran mit letzten Veränderungen an der Lebenszeit-Uhr.
Heute ging es noch einmal um die 24-Stunden Anzeigescheibe.


Die mit einem spiralförmigen Text versehene Acrylglasscheibe auf der linken Seite, mit der der Ablauf eines Tages angezeigt wird, ist jetzt noch mit einem schmalen Messingbeschlag vervollständigt worden.*

Damit wird annähernd ein optisches Gleichgewicht zur rechten Monatsanzeige hergestellt. Als nächstes wird es noch einige farbliche Korrekturen und Ergänzungen geben. Dann stehen verschiedene Nacharbeiten an der Technik an.


 
*Das auf dem Foto sichtbare Quadrat im Zentrum der Scheibe ist nur eine Spiegelung.



.