Dienstag, 20. März 2012

Sammler

Gelegentlich scheint es, als würde ich während des kurzen Aufenthaltes hier auf der Insel mit einer Intensität Eindrücke sammeln, die ich in Deutschland so nur selten spüre.

Es wird einige Zeit brauchen um das Gesammelte zu verarbeiten.
So zum Beispiel heute ein eher beiläufiger Besuch im Museum für Zeitgenössische Spanische Kunst der "Fundación Juan March" in Palma.


Antonio Clavé "Roi à cheval" 1957


In der ständigen Sammlung des Museums  sind allein 69 beeindruckende Werke der    spanischen Kunst des 20. Jahrhunderts -   unter anderem auch Arbeiten von  Picasso Miró, Dalí oder Juan Gris zu sehen.          

Für deutsche Verhältnisse schon ein         ungewöhnlicher Umstand, daß sich das      Museum verhältnismäßig unauffällig          zwischen Schuh- und Modegeschäften in   einer Fußgängerzone in der Altstadt          befindet.                                            

Überraschend aber auch erfreulich, daß     der Zugang zu diesen wunderbaren          
Bildern bei freiem Eintritt gewährt wird.    


Joan Miró "Le perroquet" 1937






Die Vorstellung, daß Menschen während des shopping-Bummels mal eben bei Picasso, Miró oder Dalí vorbeischauen, gibt dem Begriff der volksnahen Kunst eine ganz neue Bedeutung.





Es ist wieder einmal eine gute Zeit auf Mallorca.
Für Interessierte gibt es hier einen virtuellen Rundgang durch das Museum.


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Montag, 19. März 2012

Begegnung mit Bäumen

Gelegentlich tragen zufällige Begegnungen dazu bei, die eigene Haltung zu Kunst und (Lebens) Zeit zu hinterfragen - ins richtige Verhältnis zu setzen.

Hier auf der Insel sind mir viele Bäume wie dieser begegnet - allein durch seine Präsens, hier fast unbeachtet neben einem Parkplatz, erzählt er mehr über Formen, Kunst, über Zeit, Leben und Überleben, als mir jemals in meinem Atelier einfallen würde...

Allein dafür lohnen meine Aufenthalte auf Mallorca - Zeit für Begegnungen mit Bäumen, Menschen und mir selbst..... 



Montag, 12. März 2012

Zeit - Zeichen

Neben kleineren Arbeiten an der Lebenszeit-Uhr und größeren Reparaturen am Gartenatelier tut sich momentan eine ganze Menge.

Zum einen geht es in zwei Tagen wieder mal nach Mallorca zum Auftanken, Eindrücke sammeln, Freunde treffen..... Lebenszeit genießen.

Zum anderen gibt es Anfang Juni in Tönning unter der Überschrift "Zeichen" meine Ausstellung im Stadtatelier von Ulrike Lüth.
Erste Entwürfe für Flyer und Plakate sind fertig - im Zentrum "Zeichen" eine Arbeit Öl auf Leinwand aus dem Jahr 2009.

Währen meiner zweiwöchigen Mallorcareise läuft die Lebenszeit-Uhr weiterhin in der technischen Erprobung - das heißt die Ganggenauigkeit wird jetzt über einen längeren Zeitraum geprüft. Bisher sieht es ganz gut aus.

Die künstlerische Weitergestaltung der Lebenszeit-Uhr geht dann parallel zur Austellungsvorbereitung weiter.

Es geht voran.......


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